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Drehscheiben befanden sich in der Frühzeit der Eisenbahn an Kopfbahnhöfen, beispielsweise dem ersten Bahnhof von Altona oder dem Berliner Bahnhof in Hamburg. In Bahnbetriebs- werken befanden sie sich direkt vor dem Lokschuppen, welche in großen Betriebswerken als Ringlokschuppen ausgelegt waren. Dort ermöglichten sie auch den Zugang zu den einzelnen Ständen, der sonst nur mit einer aufwändigen Weichenstraße möglich gewesen wäre. Drehscheiben sind im europäischen Eisenbahnbetrieb selten geworden, jedoch noch häufig in Eisenbahnmuseen zu sehen, so auch in Nördlingen und Heilbronn, die beide für den Museumsbetrieb noch in Aktion sind. Ein Besuch lohnt sich.
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